Organisation des Regionalmanagements in der Börderegion

Um einen erfolgreichen Ablauf der gemeinsamen Arbeit im Regionalmanagement Börderegion sicherzustellen, wurde eine möglichst schlanke Arbeitsstruktur gewählt.

Die Lenkungsgruppe besteht aus den Bürgermeistern der beteiligten Kommunen sowie Vertretern der beiden zuständigen Ämter für regionale Landesentwicklung Leine-Weser mit Sitz in Hildesheim und Braunschweig. Sie ist das wesentliche Entscheidungsgremium der ILEK Börderegion und tagt ca. sechsmal im Jahr. Bei ihren Sitzungen werden alle Fragen zum Prozess, den Zielen sowie der Umsetzung der Entwicklungsstrategie (ILEK) beraten.

Die Lenkungsgruppe kann eigene Projekte mit regionalem Bezug auf den Weg bringen oder – bei komplexeren Themen und Aufgabenstellungen – Arbeitskreise (AK) einsetzen. Zu den AK werden die Schlüsselakteure und ggf. weitere regionale Experten einbezogen, um längerfristig an einem Thema im Hinblick auf Umsetzungsprojekte zu arbeiten.

Neben den regionalen Projekten – die zumeist alle oder zumindest zwei der Kommunen betreffen – werden im Rahmen des Regionalmanagements auch lokale Projekte entwickelt. Hier handeln die Kommunen in eigener Verantwortung. Allerdings findet im Rahmen der Lenkungsgruppe eine gegenseitige Unterrichtung über die lokalen Maßnahmen und Projekte statt.

Sofern für ILE- Projekte Förderanträge nach der ZILE-Richtlinie gestellt werden, liegt die Entscheidung über eine Bewilligung der Fördermittel bei den beiden Ämtern für regionale Landesentwicklung Leine-Weser (zuständig für die Kommunen Sehnde, Algermissen, Harsum) und dem ArL Braunschweig für die Kommune Hohenhameln.

Für die Umsetzung von Projekten können – je nach Thema und Aufgabe – ganz unterschiedliche Allianzen gebildet werden. Viele Projekte werden durch die Kommunen selber oder die eingesetzten Arbeitskreise umgesetzt. Möglich sind jedoch auch Projekte, die durch Vereine oder Wirtschaftspartner realisiert werden.

Begleitet wird der gesamte Prozess durch das Sweco Regionalmanagement-Team. Die Aufgaben des Regionalmanagements umfassen die Organisation des Gesamtprozesses, die Moderation von Arbeitskreisen, Projektgruppen und Workshops sowie Projektmanagement und Fördermittelbartung. Darüber hinaus liefert das Regionalmanagement Input zu allen Fragen der Zusammenarbeit, beispielsweise, wenn es um die Entwicklung neuer Projekte und Maßnahmen geht.