DVS-Förderhandbuch für die ländlichen Räume 2018

Auf europäischer sowie auf Bundesebene existieren zahlreiche Möglichkeiten für eine Projektförderung.

Um Ihnen eine Übersicht der vielfältigen Möglichkeiten zu geben, hat die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) ein Handbuch erarbeitet. Darin finden Sie auch Tips zur Antragstellung uvm.

Mit einem Klick auf das linke Bild gelangen Sie auf die Website der DVS. Dort erhalten Sie weitere Informationen und können das Handbuch bequem downloaden oder die gedruckte Ausgabe kostenlos bestellen und zusenden lassen.

AK Familien- und Bürgerregion Börde

Das Ehrenamt schreitet voran

Kernpunkte zum letzten Arbeitskreis Familien- und Bürgerregion Börde am 27.11.18 
Frau Albert berichtet einleitend zur geschichtlichen Entwicklung des Ehrenamtes. Rund 3,4 Mio. Menschen in Niedersachsen sind ehrenamtlich tätig. Somit engagieren sich ca. 46% freiwillig in ihrer Ortschaft/ Kommune bzw. in ihrer Region. Ehrenamtliche tragen dadurch maßgeblich zur Lebensqualität in den Ortschaften bei – sie packen aus Überzeugung mit an. Interessant ist die Entwicklung des Ehrenamts von einem eher amtlichen Format, entstanden mit der kommunalen Selbstverwaltung Anfang des 19.Jahrhunderts hin zu einem heute sehr selbstbestimmten und selbstorganisiertem Ehrenamt 4.0. „Ehrenamt – das ist das Zusammenspiel zwischen der Daseinsfürsorge des Staates und dem privaten Engagement von Bürgern“

"Akademie Ehrenamt" - Best Practice der LEADER-Region Östliches Weserbergland
Um den positiven Beitrag durch das Ehrenamt wertzuschätzen sowie dessen Bedeutung für eine hohe Lebensqualität vor Ort und die nachhaltige Entwicklung der gesamten Region zu verdeutlichen, wurde im Rahmen des Leuchtturmprojektes „Motor Ehrenamt“ zwei Bausteine ins Leben gerufen. Die Finanzierung der Veranstaltung läuft über EU-Mittel.

  • „Wegweiser Ehrenamt“ hierfür wurden eine Zusammenstellung aller Vereine der fünf LEADER-Mitgliedskommunen erstellt, um für Interessierte die Möglichkeit zu schaffen Mitstreiter zu finden und Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren
  • „Akademie Ehrenamt“ Fortbildungsformat Zweck: lokalen Vereinen und ehrenamtlich Tätigen aus den fünf Mitgliedskommunen eine Möglichkeit schaffen, sich zu vernetzen und bedarfsorientiert weiterzubilden

Koordination Ehrenamt - Ehrenamtskoordinatorin der Stadt Sehnde Anja Hettling
Im Jahr 2009 wurde in Sehnde das Familienbündnis geschlossen. Daraus haben sich verschiedene Angebote für und mit Ehrenamtlichen in der Stadt etabliert, die mit Unterstützung von Frau Hettling koordiniert und organisiert werden. Sie betont, dass diese Vielzahl an Angeboten, ohne die Ehrenamtsstelle in der Kommune nicht möglich wäre. Um das Ehrenamt anzuerkennen, werden niedersachsenweit „Ehrenamtskarten“ vergeben. Ehrenamtlich Tätige können sich über ihren Landkreis für eine solche Karte anmelden. Die Teilnehmer des Arbeitskreises äußern sich sehr positiv über die Einrichtung einer Ehrenamtskoordination und heben diese Vorbildfunktion der Stadt Sehnde hervor. Ähnliches wäre für die anderen ILE-Kommunen durchaus wünschenswert.  

Ehrenamt und seine Bedeutung in der Flüchtlingshilfe - Freiwilligenakademie Niedersachsen
Frau Grundey stellt im Folgenden die Freiwilligenakademie Niedersachsen (kurz: fan) mit dem Förderprogramm zur Flüchtlingsarbeit vor. Die fan ist ein niedersachsenweiter Verbund aus einer Vielzahl von Mitgliedern aus Verbänden, Freiwilligenagenturen, Stiftungen, Bildungsträgern etc. Die Angebote zielen auf die Qualifizierung ehrenamtlich, freiwillig und hauptamtlich engagierter Bürger*innen. Gefördert wird die Freiwilligenakademie vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Frau Mall, aus der Flüchtlingshilfe in Sehnde berichtet, dass das Angebot der fan bekannt ist. Weitergehend wurde dieses Angebot bekannt gemacht, doch die Rückmeldungen zur Teilnahme waren selten ausreichend, auch wenn die Notwendigkeit besteht.

Der nächste Termin für den Arbeitskreis Familien- und Bürgerregion Börde soll am 26.März in Algermissen stattfinden. Genauere Infos erhalten Sie beim Sweco Regionalmanagement.

Über die letzte Arbeitskreis Sitzung der ILEK Börderegion wurde im Sehnder Teil der HAZ vom 28.11.18 von Oliver Kühn berichtet:

Ehrenamt war auch das Thema bei der Sitzung des Arbeitskreises Familien- und Bürgerregion Börde am Dienstagabend im Sehnder Rathaus. „Mit 14 Teilnehmern war die Sitzung besser besucht als sonst“, freut sich Regine Albert, Projektleiterin Regionalentwicklung, und bestätigt damit den Eindruck eines großen Interesses am Ehrenamt in der Stadt. Dort hatte auch die städtische Ehrenamtskoordinatorin Anja Hettling über ihre Arbeit berichtet. Ein Zukunftsprojekt sind die sogenannten Engagement-Lotsen, mit der die Jugendbeteiligung vorangetrieben werden soll. „Damit wollen wir in Schulen gehen, Jugendliche informieren und einbinden.“ In der Sitzung sei bereits die Kooperative Gesamtschule (KGS) Sehnde als Kooperationspartner genannt worden, die mit rund 1750 Schülern eine der größten weiterführenden Schulen in Niedersachsen ist. Schwierigkeiten bereite derzeit wegen der neuen Datenschutzverordnung der Aufbau einer Ehrenamtsbörse. Für eine Vernetzung dürfe man nicht einfach alle Namen weitergeben, nun würden alle aufwendig angeschrieben. 

ILEK Börderegion bei 'Sehnde gemeinsam aktiv'

Das Regionalmanagement der ILEK Börderegion freute sich beim Sommerfest „Sehnde gemeinsam aktiv“ am 18. August auf dem Rathausplatz über die vielen gut gelaunten und interessierten Besucher*innen. Vertreter der vier ILE-Kommunen unterstützten die Gemeinschaftsaktion am Stand und standen zusätzlich Rede und Antwort. Viele beteiligten sich darüber hinaus an den Mitmachaktionen, drehten das ILEK Börde-Glücksrad und durften sich – fast immer mit glücklichen Gesichtern - kleinere und etwas größere Preise aus den vier Gemeinden aussuchen.

Neugierige Fragen wie z.B. was ist eigentlich ILEK? oder was machen die anderen drei beteiligten Kommunen Algermissen, Hohenhameln und Harsum?, wurden größtenteils so gut beantwortet, dass am Ende der Veranstaltung vier Hauptgewinner*innen des Börde-Quiz gezogen werden konnten. Projektleiterin Regine Albert vom Sweco-Regionalmanagement betonte, dass damit die erste Hürde zur Beteiligung genommen worden sei. Nun ginge es darum, sich auch bei den Arbeitskreisen Familien- und Bürgerregion sowie Kultur, Freizeit und Naherholung für die Belange der Region einzubringen. 

BÖRDE-NEWS Nr. 4

die neue Ausgabe der BördeNews ist da!

Mit der vierten Ausgabe des Newsletter bringen wir Sie auf den aktuellen Stand in unserem ILE-Prozess. Neben dem Interview mit Frau Löbke, Jugendpflegerin aus Harsum, informieren wir Sie über aktuelle Projekte und Termine in der ILE-Region.

Unter 'Downloads' können Sie sich den Newsletter bequem downloaden. Oder klicken Sie einfach auf das Bild.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihre ILEK Börderegion!

 

 

 

Sie ist da!!! Börde-Info Nr. 3/2017

Die neue Börde-Info, der Newsletter der ILEK-Börderegion, steht Ihnen ab sofort als Download (Newsletter Nr. 3/2017) zur Verfügung.

Darüber erhalten Sie einen kurzen Jahresrückblick im  ILE-Prozess und was wir dieses Jahr erreichen konnten, sowie Informationen zu den derzeitigen Projekten und Themen der Region.
Ebenfalls können Sie darüber die kommenden Termine in der ILEK Region nachlesen.

Gern können Sie den Newsletter auch abonnieren. So sind Sie immer sofort über die Neuigkeiten in der Region informiert!

Viel Spaß beim Lesen!
Wünscht Ihnen die ILEK-Börderegion.

Übergabe des Zuwendungsbescheides für das Regionalmanagement der ILE-Börderegion am 25.02.2016

Die Börderegion (Kommunen Algermissen, Harsum, Hohenhameln und Sehnde) wurde erstmals im Jahr 2007 als ILE-Region anerkannt und in der Zeit vom Juli 2008 bis Oktober 2013 durch das Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum  Niedersachsen und Bremen (PFEIL) gefördert.

 

Für die Teilnahme an der nachfolgenden Förderungsperiode war eine erneute Bewerbung erforderlich. Mit der Erstellung eines Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) im Jahr 2014 hat sich die Börderegion wieder als ILE-Region beworben und wurde am April 2015 anerkannt und benannt. Die Übergabe der Anerkennungsurkunde an die Bürgermeister der Kommunen erfolgte am 11.05.2015.

 

Bereits am 30. September 2015 wurde ein Antrag auf Förderung des Regionalmanagement für die Börderegion  (nach Genehmigung des neuen EU-Förderprogramms PFEIL 2014 - 2020 durch die Europäische Kommission und nach In Kraft treten der neuen ZILE- Richtlinie Fördergelder für das ILE – Regionalmanagement und für Maßnahmen im Rahmen von ILEK)  gestellt. Das Regionalmanagement koordiniert und begleitet die Maßnahmen der Börderegion im Rahmen des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK).

 

Am 25. Februar 2016 hat Herr Norbert Lütke vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine – Weser (ArL-LW) nun den Zuwendungsbescheid für das Regionalmanagement der Börderegion  an den Bürgermeister der Stadt Sehnde, Herrn Carl Jürgen Lehrke,  stellvertretend auch für seine drei Amtskollegen aus Algermissen, Harsum und Hohenhameln,  überreicht. „Nunmehr können die Planungen für die neue Förderperiode beginnen“ freut sich Bürgermeister Lehrke. „Ich hoffe auch weiterhin auf die gute und intensive Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger im weiteren Prozess“.

 

Das Regionalmanagement -gefördert durch das Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum  Niedersachsen und Bremen 2014 bis 2020 (PFEIL)- wird finanziert durch die Europäische Union (EU) aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). In der Förderperiode 2016 - 2022 wird das Regionalmanagement mit 75% gefördert. Bei einer Bemessungsgrundlage von knapp 500.000,00 € ergibt sich für den Förderungszeitraum eine maximale Zuwendung von insgesamt 374.850,00 €.

 

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