Es ist vollbracht!

Die vier Kommunen der Börderegion haben Ende April das Regionale Entwicklungskonzept eingereicht.

Es stellt die Bewerbungsgrundlage der Region für die EU-Förderperiode 2023-2027 für das LEADER-Programm dar 

In einem intensiven Bürgerbeteiligungsprozess hat die Region in den vergangenen Monaten die Ziele und Handlungsbedarfe der Region erarbeitet und in dem Konzept zusammengefasst. 

Nun heißt es Daumen drücken. Ende des Jahres erwartet die Region eine Rückmeldung, ob Sie als LEADER-Region aufgenommen wird. 

Die Region bedankt sich bei allen regionalen und lokalen Akteuren, die sich an der Erstellung des REKs beteiligt haben! 

Hierdurch wurde bereits eine gute Basis für die weitere Zusammenarbeit der Region und der Bürgerinnen und Bürger aller vier Kommunen deutlich, die ab 2023 im LEADER-Prozess intensiv weiterverfolgt und intensiviert werden soll. 

Wir halten Sie zu der weiteren Entwicklung auf dieser Homepage weiterhin auf dem Laufenden. 

Ergebnisse digitaler Auftakt

Die Veranstaltung zum Auftakt des Regionalen Entwicklungskonzeptes der Börde war geprägt von lebhaften Diskussionen zu Stärken und Schwächen der Region, sowie von zahlreichen Ideen zu gemeinsamen Zielen und Projektideen. 

Deutlich wurde der große Gestaltungswille der Teilnehmenden an einer gemeinsamen Entwicklung der Börderegion. 

Mit Klick auf das Bild gelangen Sie auf die digitale Pinnwand, die die Ergebnisse des Abends zusammenfasst. Hier haben Sie die Möglichkeit bis zum 21.01.2022 Ihre Ideen zu ergänzen. Nutzen Sie dafür die gelben Zettel. 

Gern können Sie sich bei Fragen und Anregungen auch an das Regionalmanagement der ILEK-Börderegion wenden. 

Wir stellen Ihnen hier auch eine Bedienungsanleitung zur Anwendung des Conceptboards zur Verfügung. 

DIGITALER Auftakt

 Von ILE zur LEADER – die ILEK-Börderegion will „weiterhin gemeinsam stark in die Zukunft“

80 interessierte Teilnehmer*innen aus den vier Kommunen Algermissen, Harsum, Hohenhameln und Sehnde und darüber hinaus haben sich am Mittwochabend, den 12.01.2022 im Online-Raum zusammengefunden und über die Zukunft der Börderegion diskutiert. Wo liegen die Besonderheiten und Stärken der Region? Welchen Herausforderungen muss sie sich stellen und welche Entwicklungspotenziale kann die Region in Zukunft ausschöpfen?

Die Kommunen Algermissen, Harsum, Hohenhameln und Sehnde arbeiten seit vielen Jahren innerhalb des Förderinstruments ILE (integrierte ländliche Entwicklung) erfolgreich zusammen an einer zukunftsgerichteten Entwicklung der Region. Zahlreiche Projekte konnten umgesetzt und viele Prozesse angestoßen werden. Die aktuelle Förderperiode innerhalb ILE wird in diesem Jahr enden. Um die intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen, bewirbt sich die Region auf das EU-Förderprogramm „LEADER“ (frz. Abkürzung für „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“).

Hierzu wird aktuell das Regionale Entwicklungskonzept (kurz: REK) fortgeschrieben, in dem die zukünftige LEADER-Region ihre Entwicklungsziele definiert und die Art der Zusammenarbeit festhält. Die Inhalte des Regionalen Entwicklungsstrategie legt jede Region in einem intensiven Abstimmungs- und Entwicklungsprozess selbst fest -denn wer weiß besser was notwendig ist als die Akteure vor Ort? Daher konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter*innen aus den Kommunen, Dorfgemeinschaften und verschiedenen Institutionen der Mitgliedskommunen und Landkreise am Abend des 12.Januars zusammenkommen, um ihre Anregungen und Projektideen für die zukünftige Entwicklung ihrer Dörfer in der gemeinsamen virtuellen Veranstaltung „Die Zukunft der Börderegion! Gestalten Sie mit!“ einzubringen.

Deutlich wurde der Gestaltungswille der Bevölkerung für die Entwicklung der Börderegion einzutreten und gemeinsam etwas zu bewegen und neue Entwicklungen anzustoßen. Es wurden zahlreiche bereits vorhandene Potentiale aufgezeigt, die die Region ausmachen und die Börderegion so lebenswert machen. Diese gilt es zu entwickeln und zu fördern. Von den Themen Landwirtschaft, Arten- und Klimaschutz bis hin zu Daseinsvorsorge sowie Kinder- und Jugendbeteiligung diskutierten die rd. 80 Teilnehmer*innen lebhaft über die Ziele der Region.

Nähere Infos zu den Ergebnissen der Veranstaltung, sowie Informationen zur Region und dem weiteren Prozess finden Sie in Kürze auf der Internetseite der Börderegion www.ilek-boerderegion.de. Bei Fragen oder Anregungen steht Ihnen auch das Regionalmanagement der Börderegion zur Verfügung (Carlice Berestant, 0511/ 3407 169, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 

Enthüllung der Landmarken am 02.11.2021

10. Längengrad Ost – Enthüllung der Landmarken

v.l.n.r.: Uwe Semper (Bgm. Hohenhameln), Wolfgang Moegerle (Bgm. Algermissen), Marcel Litfin (Bgm. Harsum), Olaf Kruse (Bgm. Sehnde), Dirk Einnolf (Projektideengeber aus Sehnde) und Stephan Dezelske (Projektideengeber und Designer der Stele aus Sehnde) © Sweco GmbH

Die Landmarken zum 10. Längengrad Ost sind fertiggestellt und wurden nun am 02.11.21 auch der Öffentlichkeit vorgestellt. Pro Gemeinde wurde eine Landmarke installiert, die den Längengrad markiert, der sich vom Nordpol bis zur Antarktis am Südpol erstreckt und dabei zahlreiche Länder durchquert. So zieht er sich in Deutschland einmal auch durch die ILEK-Börderegion und bildet damit ein weiteres bindendes Element der Region. Die ILEK-Börderegion reiht sich damit in die Reihe zahlreicher weiterer Städte ein, wie z.B. Oslo, Hamburg, Cremona (Italien), Tunis (Tunesien) und der angrenzenden Gemeinde Bad Salzdetfurth. Diese weisen ebenfalls mit den unterschiedlichsten Landmarken auf den 10. Meridian hin; von einer in den Boden eingelassenen Tafel, bis hin zu den verschiedensten Skulpturen aus Holz, Stein u.v.m.

Am 02.11.21 wurden nun die vier Landmarken an den vier Standorten der Börderegion mit den Projektideengebern, den vier ILE-Bürgermeistern und Pressevertretern enthüllt. Die Grundidee des Projektes und der Entwurf der Stele, stammen von Stephan Dezelske und Dirk Einnolf aus Sehnde. Daher kam den beiden Sehndern die Hauptrolle der „Enthüllungsaktion“ zu. Ihnen wurde nach intensiver Planung und starker Zusammenarbeit innerhalb der Region die Ehre zuteil, die Messing-Schilder anzubringen, die die bogenförmige Landmarke aus Cortenstahl als „10° Ost“ identifizieren. Eine besondere Überraschung erwartete die Teilnehmer im Harsumer Ortsteils Hönnersum, dem letzten Standort der „Enthüllungstour“. Die Kinder aus dem benachbarten Kindergarten in Hönnersum begrüßten die Gäste und trugen ihr eigens dafür gedichtetes Lied zum 10. Längengrad vor.

Das Projekt dient u.a. der Aufwertung der viel genutzten Erholungs- und Freizeitroute der ILEK-Börderegion und ist in Unterstützung und Zusammenarbeit verschiedener Akteure und Institutionen umgesetzt worden. So hat der ILE-Arbeitskreis Kultur, Freizeit und Naherholung (ein Zusammenschluss aus regionalen Akteuren der Region) pro Kommune einen möglichen Standort identifiziert. Diese wurden mit den Kommunen abgestimmt und vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, Dezernat Flurbereinigung, konkret vermessen. Die Stelen wurden letztlich von dem Harsumer Unternehmen Plasmacut GmbH erstellt und durch die Bauhöfe der vier ILE-Kommunen installiert.

Den Auftakt für das gemeinsame Projekt der ILEK-Kommunen machten die Bürgermeister bereits im Juli 2020. Sie setzten sich auf Ihre Fahrräder und radelten von Nord nach Süd entlang des 10. Längengrads Ost. Mit im Gepäck war ein 3D-Druck des Landmarken-Modells, welches als symbolischer Staffelstab von Bürgermeister zu Bürgermeister übergeben wurde.

Möchten auch Sie einmal dem 10. Längengrad Ost folgen und eine entspannte Tour entlang der neuen Landmarken machen? Wir stellen Ihnen einen Routenvorschlag zur Verfügung. Diesen können Sie sich bequem unter diesem Link downloaden. Hier finden Sie alle vier Standorte und den Streckenvorschlag, der sich an den vier bestehenden Erlebnistouren der Region orientiert. 

Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt!

Landmarke aus Cortenstahl (© Sweco GmbH)

Befestigung der Messingschilder "10° Ost" (© Sweco GmbH)

 

Kinder aus dem benachbarten Kindergarten in Hönnersum trugen ihr gedichtetes Lied zum 10. Längengrad vor (© Sweco GmbH)

Präsentation der Messingschilder "10° Ost" (© Sweco GmbH)