Aktuelle Projekte

Die Projekte, die wir Ihnen auf diesen Seiten vorstellen, dienen der Umsetzung der regionalen Entwicklungsstrategie. Projekte, die einen konstruktiven Beitrag zu den Entwicklungszielen leisten, werden in der Lenkungsgruppe beraten, bewertet und bestenfalls mit einer ZILE-Förderung von den Akteuren umgesetzt.  

Aktuell setzen wir uns dafür ein, eine interkommunale Jugendbeteiligung auf regionaler Ebene voranzubringen. Die verstärkte Einbindung und Beteiligung von Jugendlichen ist ein ausgesprochenes Ziel der Börderegion, um sie für junge Menschen auch zukünftig als Wohnort noch attraktiver zu machen. Hierzu wurden Akteure aus den Bereichen Jugendarbeit und Soziales im Rahmen von Workshops eingebunden, um über Möglichkeiten der Umsetzung von Jugendprojekten und der Beteiligung von Jugendlichen zu diskutieren. Vorzeigeprojekt ist aktuell die Entwicklung eines "Bördeversum", bei dem Jugendliche ihre ILE-Nachbarkommunen erkunden und erfahren sollen.

Darüber hinaus sind folgende Projekte in dieser Förderperiode bereits bewilligt worden

Folgende Projekte sind derzeit in Vorbereitung oder haben bereits einen Antrag auf ZILE-Förderung gestellt:

Haben Sie weitere Projektvorschläge und -ideen? Dann wenden Sie sich gern an das Sweco Regionalmanagement

Mitfahrerbank

Ein etwas anderer Fahrdienst: Initiative setzt auf Konzept "Mitfahrbänke" für Senioren als Variante des alten Trampens

Hohenhameln. Um die Mobilität älterer Menschen zu verbessern, wurden nun in Hohenhameln, Clauen, Harber und in Rautenberg in der Gemeinde Harsum sogenannte Mitfahrbänke aufgestellt. Unterstützung fanden die Initiatoren Marlis Söhlke aus Clauen und Hans Dietrich Hahn, Vorsitzender des Rautenberger Sozialverbandes,  bei den Ortsbürgermeistern Carsten Liebner (Hohenhameln), Hansgeorg Böttcher (Harber) und Uwe Lauenstein (Clauen) und ihren Ortsräten. Wer auf der Bank sitzt, signalisiert, dass er mitgenommen werden möchte. Vorbeikommende Autofahrer können sich entscheiden, ob sie anhalten und den Wartenden mitnehmen möchten. Der muss dann aber auch nicht bei jedem einsteigen. „Wir sind bemüht, eine gewisse Verlässlichkeit zu bestimmten Tagen und Zeiten aufzubauen“, meint Marlis Söhlke auf den Einwand, dass Mitfahrbänke in manchen anderen Dörfern nicht so gut angenommen werden. „Wir hoffen, dass sich durch Mund-zu-Mund-Propaganda Netzwerke innerhalb der Orte bilden. Früher war Trampen mit nach oben gestreckten Daumen alltäglich. Warum soll dieses ähnliche Konzept nicht funktionieren?“ Die Bänke sollen laut Hahn, den Busverkehr ergänzen. „Wir wollen ihm aber keine Konkurrenz machen“, betont Liebner. Es gehe um ein zusätzliches Angebot. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr, jedoch sind die Mitfahrer grundsätzlich über die KfZ-Haftpflichtversicherung der Autobesitzer versichert. Kinder und Jugendliche dürfen nur in Begleitung Erwachsener mitgenommen werden. Autofahrer können ein sichtbares Zeichen für mögliche Mitfahrer setzen, hierzu nutzen sie ein Logo, dass auf die Rückseite einer Parkscheibe gedruckte ist und hinter der Windschutzscheibe liegt. Die Parkscheiben bekommen Sie in Hohenhameln bei den Tankstellen Deppe und Oil, im Brillenstudio Goldbeck, im Gartencenter und bei Dunja Mode & Accessoires, sowie bei Hansgeorg Böttcher in Harber, bei Hans Dietrich Hahn in Rautenberg und der Gärtnerei Kramer in Clauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Hans-Theo Wiechens

 

Altes Feuerwehrgerätehaus mit Schlauchturm in Höver

Bei dem alten Feuerwehrgerätehaus handelt es sich um eines der bedeutsamsten und ortsbildprägenden Baudenkmäler in Höver,die unbedingt zu erhalten sind und zur Attraktivität des Ortsteil und der gesamten ILEK Börderegion beitragen. Die Aufwertung des Objektes trägt zum Erhalt eines Kulturerbes bei. Das Objekt soll grundsaniert werden. Dazu zählen Außen- und Innensanierung. Unter anderem Fassaden- und Dacherneuerung sowie Erneuerung von Fensterelementen, aber auch Malerarbeiten und Erneuerung der Holzdielenböden im Inneren. (Bildquellen: Realverband Höver) 

Renaturierung Bruchgraben

Der Bruchgraben ist ein Zufluss der Innerste und ein wichtiger Vorfluter in der Hildesheimer Börde. Der Fluss wurde stark begradigt und wird derzeit durch den Landkreis Hildesheim renaturiert. Im Rahmen dieses Vorhabens wurden zwei Projekte durch die ILEK-Region initiiert. Träger beider Teilprojekte ist die Paul-Feindt-Stiftung.

Im Zuge des ersten Teilprojekts wird eine Stahltreppe mit Zwischenpodest und einem Steg geplant. So soll der sichere Zugang zum Wasser gewährleistet werden. Die Molitorisschule der Gemeinde Harsum überwacht mit der Umwelt AG monatlich alle spezifischen Parameter, um Veränderungen, die durch die Renaturierungsmaßnahmen entstehen, nachzuweisen. Zugleich finden Umweltbildungsmaßnahmen durch das Umweltbildungszentrum Hankensbüttel statt. Das Projekt ist dem Handlungsfeld Kultur, Freizeit & Naherholung zuzuordnen. Zudem bedient es das Handlungsfeld Klima- und Umweltschutz.

Durch das zweite Teilprojekt soll ein Aussichtsturm mit Schotterweg und Brücke verwirklicht werden. Der Schotterweg soll den derzeitig bereits vorhandenen Radweg mit der Fußgängerbrücke verbinden. Auf der anderen Seite der Brücke wird ein Aussichtsturm mit fest installiertem Fernglas zur Betrachtung der Landschaft entstehen. Dieses Teilprojekt ist ebenso wie das oben genannte den Handlungsfeldern Kultur, Freizeit & Naherholung sowie Klima- und Umweltschutz zuzuordnen.

Fahrzeughalle für das Hannoversche Straßenbahnmuseum

Der Hannoversches Straßenbahnmuseum e. V. betreibt im Sehnder Ortsteil Wehmingen ein Nahverkehrsmuseum. Neben einer Ausstellung von historischen Nahverkehrsfahrzeugen wird auch eine Straßenbahnstrecke durch den Verein betrieben, auf der Besucherinnen und Besucher in historischen Straßenbahnen fahren können. Das Museum befindet sich auf einem alten Bergwerksgelände, das in großen Teilen unter Denkmalschutz steht. Alle Mitglieder des gemeinnützigen Vereins arbeiten ehrenamtlich und das Museum wird ausschließlich durch Besuchereinnahmen, Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert.

Da zahlreiche Fahrzeuge in den vergangenen Jahren betriebsbereit aufgearbeitet werden konnten, besteht seitens des Vereins Bedarf, weitere geschützte Unterstellmöglichkeiten zu schaffen. Es wurde ein Antrag auf Förderung des Baus einer kombinierten Ausstellungs- und Werkstatthalle für den ZILE-Fördertatbestand ländlicher Tourismus gestellt.

 

(Quelle: Hannoversches Straßenbahnmuseum e. V. )